Die Klinische Haarforschung im Überblick
Ziel des Forschungsbereiches "Klinische Haarforschung" ist die Planung, Durchführung und Auswertung klinischer Haarstudien zur Erforschung von Erkrankungen des Haares und der Kopfhaut sowie zum Wirksamkeits- und Sicherheitsnachweis von topisch und systemisch applizierten Haartherapeutika (nach AMG oder Kosmetik-Richtlinie) zur Behandlung sowohl des Haarausfalls (Alopezie) als auch von vermehrter krankhafter/kosmetisch störender Überbehaarung (Hypertrichose).
Die Methodik umfaßt die Bestimmung verschiedener Haarwachstumsparameter (Haardurchmesser, Haarzahl, Anagen/Telogenrate) mittels TrichoScan und Übersichtsaufnahmen anhand eines standardisierten stereotaktischen Kamerasystems (Canfield-Technik). Die Studien werden nach den Richtlinien des Good Clinical Practice (GCP) durchgeführt.
In Personalunion und kooperativer Zusammenarbeit mit dem in vitro-Haarforschungslabor werden die biologischen Effekte neuer haartherapeutischer Substanzen (Prototypen) hinsichtlich Pigmentierung, Wachstum und Apoptose im Haarorgankulturmodell untersucht. Damit werden grundlagenorientierte experimentelle Forschungsergebnisse generiert, die im weiteren Schritt einer Erprobung in klinischen Studien zugeführt werden können.
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